Fort- und Weiterbildung

Meister/in für Veranstaltungstechnik

Meister/in für Veranstaltungstechnik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Weisung erteilt einen Verordnungsentwurf über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte/r Meister/in für Veranstaltungstechnik“ zu erarbeiten. Die erste Sitzung der Sachverständigen des Bundes fand am 14./15. August 2017 in Bonn statt. Die Beteiligten verständigten sich zunächst auf eine Sammlung von Qualifikationen/des Profils eines/einer künftigen neuen Meisters/Meisterin für Veranstaltungstechnik.

Zur Historie:

Der Fortbildungsabschluss „Geprüfte/r Meister/in für Veranstaltungstechnik in den Fachrichtungen Bühne/Studio, Beleuchtung, Halle“ aus dem Jahr 1997 hat sich als wichtiger Weiterbildungsabschluss der Branche etabliert. Gleichwohl hatten sich Verbände der Branche und ver.di entschieden, diesen Fortbildungsabschluss neu zu ordnen. 2009 wurde daher die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss „Geprüfte/r Meister/in für Veranstaltungstechnik“ erlassen; - die Verordnung von 1997 jedoch nicht außer Kraft gesetzt. Damit standen der Branche zwei gleichberechtigte und gleichwertige Verordnungen zur Verfügung, deren Geltungsdauer 2014 geändert wurde. Sowohl die bisherige als auch die neue Regelung treten am 31. Dezember 2018 außer Kraft.

Handreichung:

Für die Verordnung "Geprüfte/r Meister/in für Veranstaltungstechnik", die 2009 erlassen wurde, hat ver.di eine Broschüre mit Erläuterungen der prozessorientierten Strukturen und des Qualifizierungs- und Prüfungskonzeptes erstellt. Diese Handreichung, entwickelt von Sachverständigen aus dem Ordnungsverfahren und Fachleuten aus der Berufspraxis, erläutert Ideen und Hintergründe der Fortbildungsverordnung und richtet sich an Mitglieder der Prüfungsausschüsse, Bildungsträger und deren Lehrkräfte und Kolleginnen und Kollegen, die sich fortbilden wollen.