Weiterbildungspolitik

Betriebliche Weiterbildung

Betriebliche Weiterbildung

Es hat gute Gründe, warum ver.di der betrieblichen Weiterbildung zunehmend mehr Aufmerksamkeit widmet. Weiterbildung wird für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wichtiger. Sie hat viele Schnittstellen zur Arbeitszeit, zur Arbeitsorganisation und zum Entgelt. Deshalb entscheidet sie mit über die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Einwicklung des Einkommens, die beruflichen Perspektiven, die Qualität der Arbeit sowie über die Bewältigung von Anforderungen und Belastungen. Über aktualisiertes und neues Wissen zu verfügen, wird zur zentralen Voraussetzung für die Sicherung und den Wert der Arbeitskraft. Teilhabe an Qualifizierung ist zu einer neuen sozialen Frage geworden.

Ausschluss von Weiterbildung verhindert Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Wenn Bildungsentscheidungen von kurzfristigen Kostenaspekten abhängig gemacht werden, schränkt das nicht nur die beruflichen Perspektiven der Beschäftigten ein, sondern schmälert mittel- und langfristig auch die Verfügbarkeit der Betriebe über die benötigten Qualifikationen und gefährdet die davon abhängende Innovationsfähigkeit. Deshalb müssen Personalentwicklung und Qualifizierung auch im öffentlichen Dienst eine zentrale Rolle spielen.

Weiterbildung ist ein strategisches Handlungsfeld für ver.di und ihre Vertrauensleute sowie für Betriebs- und Personalräte, die den öffentlichen Dienst für die Zukunft tauglich machen wollen.

Im Jahr 2005 ist es mit der Reform des Tarifrechts im öffentlichen Dienst gelungen, Qualifizierungsfragen zu einem kollektiven Thema zu machen. Die Tarifvertragsparteien haben vereinbart, dass Qualifizierung als wichtiger Bestandteil der Personalentwicklung zu verstehen ist und „ein hohes Qualifikationsniveau und lebenslanges Lernen im gemeinsamen Interesse von Beschäftigten und Arbeitgebern liegt.“ Im Zentrum der Qualifizierungsbestimmungen des TVöD steht der Anspruch auf ein jährliches Qualifizierungsgespräch. Mit dem Gespräch sollen die Chancen der Beschäftigten verbessert werden, ihre Weiterbildungsinteressen in den betrieblichen Planungs- und Entscheidungsprozess einzubringen. Der Erfolg dieser Tarifregelung hängt davon ab, wie er in den Betrieben und Verwaltungen umgesetzt wird.  Zur Unterstützung der Umsetzung und Aufarbeitung der Erfahrungen wurde auf Initiative von ver.di im Jahr 2008 das vom BMBF geförderte Projekt „Tarifliche Regelungen zur betrieblichen Weiterbildung im Öffentlichen Dienst: Implementierung, Anwendungspraxis und Wirkungen.“  Die Begleitforschung übernahm  das  Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur (F.A.T.K.) in Tübingen.

Im Rahmen des Projektes sind unter aktiver Mitarbeit von Betriebs- und Personalräte sowie von  Personal- und Weiterbildungszuständigen von Kommunen, Hochschulen und öffentlicher Beratungseinrichtungen Veröffentlichungen erarbeitet worden, die der Bereich Weiterbildungspolitik den Akteurinnen und Akteuren in den Betrieben zur Verfügung stellt.

 

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Seid kreativ - Qualifizierung sollte in Zeiten der Digitalisierung selbstverständlich sein.

Die  Digitalisierung  der  Arbeitswelt  macht  auch vor  der  Touristik  nicht  halt.  Immer  neue  Softwaresysteme, neue Arbeitsformen und Strukturen, ein  stark  wachsender  Onlinemarkt  und  nicht  zuletzt  soziale  Medien  wie  Facebook  oder  Twitter verändern die Arbeitsbedingungen nachhaltig und führen  oftmals  sogar  zum  Verlust  von  Arbeitsplätzen.  Reichte  früher  eine  Grundausbildung  für das  gesamte  Berufsleben,  so  ist  heute  Flexibilität und  kontinuierliche  berufliche  Weiterbildung  für jeden Beschäftigten unumgänglich, um im Berufsleben einen Platz zu behalten. Qualifizierung, Weiterbildung  ist  für  Betriebsräte  ein  selbstverständlicher  Teil  ihres  beruflichen  Einsatzes.  So  sollte  es auch  für  die  Beschäftigten  sein  –  Chance  und Pflicht zugleich für jede/n Arbeitnehmer/in.

ver.di kann dabei wertvolle Unterstützung liefern. Das geht von Schulungen für Betriebsrät/innen  zum  Thema  „Mitbestimmung  in  Qualifizierungsfragen“,  bis  hin  zu  Tarifverträgen  mit  Budget und Umsetzungsregelungen. Die Zeit ist reif – packen wir es gemeinsam an!

Quelle: https://besondere-dienste.verdi.de/service/die-besonderen/++co++4649c376-7e48-11e6-bfb7-52540066e5a9

 

Vom Meister- zum Aufstiegs-BAföG ver.di Vom Meister- zum Aufstiegs-BAföG

 

Vom Meister- zum Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegs-BAföG fördert die berufliche Fortbildung in grundsätzlich allen Berufsbereichen. Der Flyer präsentiert die wichtigsten Infos und Verbesserungen, die mit der Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) zum 1. August 2016 in Kraft treten. (8 Seiten / Flyer)

Die Publikation: ZUM DOWNLOAD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ABC der guten Arbeit ver.di Das ABC der guten Arbeit

Das ABC der guten Arbeit

Von A wie Arbeitsbegeisterung biw Z wie Zeitsouveränität – ein Hand- und Konzepotbuch für die Praxis bietet das ABCV der Guten Arbeit. Auf 40 Seiten enthält der Band 79 Essays und Einträge zu programmatischen Pfeilern der Initiative für Gute Arbeit plus 34 Praxisbereiche, Programmstatements und Kommentare u.a. von GewerkschaftsaktivistInnen, Betriebs- und Personalräten, Vorsitzenden und Themenverantwortlichen.

Das ABC ist ein zeugnis dafür, in welchem Maße Gute Arbeit und die sie tragenden Ideen (Beteiligung, Wertschätzung, Gestaltungsrechte, Soziale Innovation, Gender …) als Leitorientierung auf einer großen und wachsenden Zahl von Programm- und Praxisfeldern Wirkung enthalten. Das ABC signalisiert einen zusammenhang – als Wörterbuch ist es aber offen für weitere Einträge.

Das ABC der Guten Arbeit steht zum Download bereit und kann als Print bestellt werden: innovation-gute-arbeit.verdi.de



Checkliste berufliche Weiterbildung ver.di Checkliste berufliche Weiterbildung

Checkliste berufliche Bildung

Angesichts einer sich verändernden Arbeitswelt gewinnt berufliche Weiterbildung im Kontext lebenslangen Lernens zunehmend an Bedeutung. Einmal erworbene Kompetenzen reichen nicht mehr aus, um den neuen und immer komplexer werdenden Anforderungen im Beschäftigungssystem begegnen zu können. Berufliche Weiterbildung ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Beschäftigungsfähigkeit jeder und jedes Einzelnen sowie zur Weiterentwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) will mit vorliegender Checkliste (Anlage) eine Entscheidung für die berufliche Weiterbildung für Weiterbildungsinteressierte erleichtern.

Inhalt:

  • Entscheidung für eine berufliche Weiterbildung
  • Kosten und Fördermöglichkeiten der beruflichen Weiterbildung
  • Qualität der beruflichen Weiterbildung
  • Abschluss der beruflichen Weiterbildung
  • Glossar
  • Informationsquellen

>> DOWNLOAD

 

Qualifizierungschancen ver.di Qualifizierungschancen

Die Qualifizierungschancen des TVöD/TV-L nutzen

Memorandum von Personalverantwortlichen und Betriebs- und Personalräten öffentlicher Einrichtungen

 

 

 

 

 

 

 

Umsetzung ver.di Umsetzung

Die Umsetzung von § 5 TVöD/TV-L

Checkliste zur Standortbestimmung für Personal- und Qualifizierungsverantwortliche

 

 

 

 

 

 

 

Gute Umsetzung ver.di Gute Umsetzung

Gute Umsetzung des § 5 TVöD/TV-L

Betriebliche Ausgestaltung des § 5 „Qualifizierung“
(gemeinsam mit dem Bereich Gemeinden)

 

 

 

 

 

 

 

Weiterbildung Kommunalverwaltung ver.di Weiterbildung Kommunalverwaltung

Weiterbildung in Kommunalverwaltungen

Reinhard Bahnmüller, Markus Hoppe (Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur)

Bestandsaufnahme, tarifliche Regelungen, Empfehlungen – Juni 2014
15,90 Euro (zzgl. Versandkosten)

Gestützt auf umfangreiche Empirie zeichnen Reinhard Bahnmüller und Markus Hoppe in diesem Buch ein differenziertes Bild, wie Weiterbildung in Kommunal- und Kreisverwaltungen organisiert ist, wo die Stärken liegen und wo es Verbesserungsbedarf gibt.

 

 

 

Betriebsräte als Personalentwickler ver.di Betriebsräte als Personalentwickler

Betriebsräte als Personalentwickler
Für die Zukunft qualifizieren, Beschäftigung sichern

Alle reden vom Lebenslangen Lernen – doch die Praxis sieht anders aus. Nur eines von fünf Unternehmen in Deutschland hat einen ausgefeilten Weiterbildungsplan. Bei vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern löst die Vorstellung, nie ausgelernt zu haben, Ängste und Abwehr aus. Wie Betriebsräte das Betriebsverfassungsgesetz als rechtliches Instrumentarium politisch nutzen können, zeigt diese Arbeitshilfe.

 

 

 

 

 

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ver.di Bundesverwaltung, Bereich Weiterbildungspolitik, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin,
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