Weiterbildungspolitik

ESF-Förderrichtlinie

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GESTALTUNG DER DIGTALISIERUNG IM BETRIEB - FÖRDERGELDER

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unter dem Titel "Arbeiten 4.0" hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit Unternehmen, Beschäftigten, Sozialpartnern und der Wissenschaft einen breit angelegten Diskussionsprozess geführt, der gezeigt hat, dass wir in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt neue Wege bei der Arbeitsorganisation und der Zusammenarbeit gehen können und müssen.

Die Einrichtung betrieblicher Lern- und Experimentierräume für Arbeitsinnovationen ist ein wichtiger Schritt, um die im Dialogprozess gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu transformieren. Sie schaffen wichtige Lernerfahrungen – nicht nur für die Unternehmen und Organisationen selbst, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt und nicht zuletzt für eine "lernende Arbeitspolitik". Betriebliche Lern- und Experimentierräume sind ein innovatives Instrument, um die Herausforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt zu bewältigen – für Unternehmen, Beschäftigte und Sozialpartner.

Um Gestaltungsansätze einer Weiterbildung und Personalentwicklung 4.0 in den verschiedenen Branchen und Betrieben, also konkret im betrieblichen Alltag erproben zu können, stehen jetzt öffentliche Gelder aus dem laufenden ESF/BMAS Programm „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ zur Verfügung (über das seit 2015 in den ver.di-Branchen insgesamt 36 Projekte mit einem Volumen von rund 42 Millionen € realisiert werden).

Mit dem neuen Schwerpunkt "Arbeit 4.0 - Zukunft der Arbeit / Fachkräftesicherung für die Arbeitswelt der Zukunft" sollen im Rahmen von Projekten praxisrelevante Gestaltungsansätze entwickelt und umgesetzt werden, die aufzeigen, wie die Herausforderungen der Digitalisierung genutzt werden können.

Dazu folgende Hinweise:

1. Im Anhang findest du den Flyer zum ESF-Programm und zum aktuellen Förderaufruf mit der Schwerpunktsetzung 4.0. Darin gibt es nähere Informationen über die Initiative, die Ziele der Förderung, die Handlungsfelder sowie Teilnahmeinformationen. Bei Interesse lohnt auch ein Blick auf die Seite der Regiestelle des ESF Programms www.initiative-fachkraefte-sichern.de

2. Interessenbekundungen können vom 04.09. bis 13.10.2017 eingereicht werden.
Die Regiestelle des Programms bietet zwei Antragsworkshops zum Schwerpunkt "Arbeiten 4.0" mit folgenden Themen an:
Interkulturelle Arbeits- und Lernprozesse“ (21. Juni 2017)
Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle“ (5. Juli 2017)
Neben inhaltlichen Aspekten werden auch fördertechnische Fragen behandelt.

Für gezielte Nachfragen kannst du dich direkt an Roman Jaich (Telefon: 030 / 69 56 - 28 30; E-Mail: roman.jaich@verdi.de) wenden oder direkt bei der Regiestelle anmelden (www.initiative-fachkraefte-sichern.de). Auf der Internetseite findest du auch detailliertere Informationen und das Programm zu den einzelnen Workshops.

3. Ansprechpartner in ver.di für Beratung, Unterstützung bei der Ideensammlung sowie Rückfragen zum ESF Programm:

Mechthild Bayer
Bereichsleiterin Weiterbildungspolitik - Grundsatz
ESF Programm weiter-bilden
030 / 69 56 - 28 34, mobil 0160 / 97 22 95 50
mechthild.bayer@verdi.de

Dr. Roman Jaich
ver.di/Regiestelle ESF Programm weiterbilden und gleichstellen
030 / 69 56 - 28 30 (ver.di)
030 / 417 49 86 - 41 (Regiestelle)
roman.jaich@verdi.de ; jaich.roman@regiestelle-weiterbildung.de

Sabine Nandha
Sekretariat
030 / 69 56 - 28 62
sabine.nandha@verdi.de

 

 

Newsletter Dezember 2016

Der neue Newsletter der Regiestelle des Programms „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ (Sozialpartnerrichtlinie) ist erschienen.
Abgerufen werden kann er auf der Seite http://www.initiative-fachkraefte-sichern.de/nachricht/newsletter-52016-erschienen.html oder direkt hier rechts unter Downloads.

 

„Initiative Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ – neuer Förderaufruf startet!

Im Frühjahr 2015 wurde die ESF-Sonderrichtlinie "Initiative Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" als gemeinsames Förderprogramm von BMAS, BDA und DGB  erneut gestartet. Ziel des Programms ist es, die Sozialpartner und betrieblichen Akteure bei der Fachkräftesicherung und Anpassung an den demografischen Wandel zu unterstützen. Mittlerweile wurden zwei Förderrunden abgeschlossen, über 60 Projekte von ver.di wurden positiv votiert und sind zum Teil bereits gestartet.

Beantragt können Projekte bis zu einem Volumen von 2 Millionen €. Der dritte Förderaufruf wird am 2. November 2016 veröffentlicht.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.initiative-fachkraefte-sichern.de .

Wer sich bisherige Projekte anschauen möchte, kann dazu im Sekretariat Informationsbroschüren bestellen, die Leuchtturmprojekte exemplarisch beschreiben.