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Glossar

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  • Abitur (Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife)

    Das Abitur erlangt man in der Regel als Abschluss eines Gymnasiums, einer Integrierten Gesamtschule, eines Abendgymnasiums oder eines Kollegs. Dieser Abschluss konnte in der ehemaligen DDR auch durch den Besuch der Erweiterten Oberschule erlangt werden.

    Auch durch den Abschluss eines beruflichen Gymnasiums, einer Berufsfachschule, Berufsoberschule/Technische Oberschule oder einer Fachakademie kann das Abitur (Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife) erworben werden. Darüber hinaus war dieser Abschluss in Nordrhein-Westfalen zusätzlich an Kollegschulen möglich.

    In der ehemaligen DDR konnte dieser Abschluss an Fachschulen im Anschluss an eine Berufsausbildung sowie in der Berufsausbildung mit Abitur erworben werden.

    Quelle: Statistisches Bundesamt (2017): Bildungsstand der Bevölkerung 2016, S. 150 ff.

  • Anlernausbildung

    Anlernausbildung ist die Qualifizierung eines Arbeitnehmers/einer Arbeitnehmerin im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung, häufig durch Unterweisung am Arbeitsplatz oder Einarbeitung, ohne dass eine umfassende berufliche Ausbildung (Beruf) erforderlich ist. Die Anlernausbildung wurde durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) von 1969 abgeschafft. Daher können nur Personen, die 1953 oder früher geboren sind, bis 1969 eine Anlernausbildung absolviert haben.

    Quelle: Statistisches Bundesamt (2017): Bildungsstand der Bevölkerung 2016, S. 150 ff.

  • Bachelor

    Der Bachelor ist an Hochschulen der erste akademische Grad, der nach Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums vergeben wird. Er hat den Stellenwert eines akademischen Abschlusses, der die Studierenden nach einer Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern für den Arbeitsmarkt qualifiziert.

    Quelle: Statistisches Bundesamt (2017): Bildungsstand der Bevölkerung 2016, S. 150 ff.

  • Berufsfachschulabschluss

    Der berufsqualifizierende Abschluss an einer Berufsfachschule, Kollegschule wird erworben durch das Abschlusszeugnis einer Berufsfachschule für Berufe, für die nur eine schulische Berufsausbildung möglich ist, z. B. Höhere Handelsschule. Auch gibt es an Berufsfachschulen berufsqualifizierende Abschlüsse in Ausbildungsberufen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Hier findet die Ausbildung dann überwiegend an der Schule statt. In Nordrhein-Westfalen waren berufsqualifizierende Abschlüsse auch an Kollegschulen möglich.

    Quelle: Statistisches Bundesamt (2017): Bildungsstand der Bevölkerung 2016, S. 150 ff.

  • Berufsvorbereitungsjahr

    Das Berufsvorbereitungsjahr (in einigen Bundesländern Berufsgrundschule) bereitet Jugendliche ohne Ausbildung auf eine berufliche Ausbildung vor.

    Quelle: Statistisches Bundesamt (2017): Bildungsstand der Bevölkerung 2016, S. 150 ff.