Dokumentationen

Lebensbegleitendes Lernen und Gleichwertigkeit

Lebensbegleitendes Lernen und Gleichwertigkeit - Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung

Durchlässigkeit ist wesentlich zur Verwirklichung von Chancengleichheit und lebensbegleitendem Lernen. Die hier abrufbare ver.di-Position benennt das grundsätzliche Ziel: Chancengleichheit und Durchlässigkeit im Bildungssystem so zu erhöhen, dass ökonomische und sozio-kulturelle Bildungsschranken an Bedeutung für den persönlichen Bildungsweg und die eigene Biografie verlieren.
In die Position vom April 2011 sind die Ergebnisse und Anregungen der ver.di-Tagung vom 17. Januar 2011 "Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung - Vision oder Wirklichkeit?" eingeflossen.

Die Position der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di:
"Lebensbegleitendes Lernen und Gleichwertigkeit - Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung"

Zur Tagung lag ein umfassender Entwurf für ein Positionspapier vor. Dieser Entwurf wurde nach der Tagung vor der "ver.di-Projektgruppe Durchlässigkeit" gänzlich überarbeitet. Dabei wurden die Anregungen, Forderungen und Ergebnisse der Tagung mit konkreten Umsetzungsmöglichkeiten zur Verwirklichung von Durchlässigkeit eingearbeitet. Im April 2011 wurde der überarbeitete Entwurf dann noch mal abschließend in der ver.di-Bundesarbeitsgruppe Hochschulen des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung und im berufsbildungspolitischen Arbeitskreis des Bereichs Bildungspolitik beraten, ergänzt und als gemeinsame Position abgestimmt.

Einige Hintergrundinformationen zum Thema Durchlässigkeit wurden aus dem Positionspapier herausgenommen und sind nun hier abrufbar.

Eröffnung der Tagung ver.di Eröffnung der Tagung

In der Eröffnung machte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn deutlich, dass auch die Existenz von Gewerkschaften wesentlich mit dem Bildungsgedanken verbunden ist. Arbeiterbildungsvereine spielten eine große Rolle im Kampf für materielle, soziale und politische Teilhabe. ver.di begrüßt die vielfach gesetzlich verankerten Öffnungsmöglichkeiten der Hochschulen, bleibt aber in Bezug auf die Wirksamkeit skeptisch, da noch immer nur eine/einer von hundert in Deutschland ein Studium ohne Abitur aufnimmt.

Ulf Banscherus ver.di Ulf Banscherus

Dipl.-Politologe Ulf Banscherus führte in seinem Referat aus, wie und in welchen Bundesländern der Hochschulzugang für Beruflich Qualifizierte geregelt ist, zeichnete den Reformbedarf und die Perspektiven für mehr Durchlässigkeit auf. Abschließend verdeutlichte er, dass diverse Sonderregelungen zwar Handlungsspielräume eröffnen, es gehe aber darum, die traditionell bestehende strukturelle Trennung zwischen allgemeinbildenden und berufsbildenden (Hoch-)Schulen aufzubrechen.

 

 

 

 

Martha Eckl ver.di Martha Eckl

Den Abschluss gestaltete Magistra Martha Eckl von der Arbeiterkammer Wien mit ihrem Referat  „Vom Lehrling zum Master – Chancen für nicht traditionell Studierende in Österreich“.

 

 

 

In vier Foren erabeitenten alle Teilnehmenden Anforderungen zur Verwirklichung von mehr Durchlässigkeit.

Lebhafter Austausch ver.di Lebhafter Austausch
Sachkundige Beiträge ver.di Sachkundige Beiträge
Konzentriertes Zuhören ver.di Konzentriertes Zuhören