Berufsbildungspolitik

Die Erwerbsarbeit manifestiert sich in unserer Gesellschaft vorrangig in Berufen. Qualifizierte berufliche Erstausbildung ist Grundlage, um den sich ändernden Anforderungen an technische und soziale Kompetenz im Erwerbsleben gerecht werden zu können. Berufe sind die entscheidenden Ausdrucksformen gesellschaftlicher Arbeitsteilung und sozialer Interessenverhältnisse.

Der Prozess zu erweiterter Beruflichkeit bedarf gewerkschaftlicher Intervention sowie Gestaltung und ist Kernaufgabe der Berufsbildungspolitik der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft. Die Gewerkschaften gehören somit neben Arbeitgeberverbänden und der Bundesregierung sowie den Bundesländern zu den maßgeblichen Akteuren, die das berufliche Lernen gestalten und überwachen.

Dabei sind Arbeitsbedingungen und Anforderungen an Beschäftigte ständigen Veränderungen unterworfen. Damit bestehende Berufe zukunftsfähig bleiben oder für neue Tätigkeitsfelder passende Berufe entstehen, müssen bestehende Aus- und Fortbildungsordnungen angepasst oder neue entwickelt werden.

ver.di Kampagnen