Berufsbildungspolitik

Umwelttechnische Berufe in der Neuordnung - Veränderungen geplant

Umwelttechnische Berufe in der Neuordnung - Veränderungen geplant

Der Bereich der Umwelttechnik hat in den letzten Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen, die digitalen sowie technischen Anforderungen sind stetig gestiegen. Um mit den sich ändernden Rahmenbedingungen Schritt zu halten ist eine Anpassung der Verordnung erforderlich. Dies zeigte bereits das Berufescreening im Fall der Fachkraft für Abwassertechnik im Rahmen der BMBF/BIBB-Initiative "Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen" (Berufsbildung 4.0).

Die umwelttechnischen Berufe sollen auch weiterhin in einer Berufsfamilie strukturiert werden. Dies soll sich auch in der Berufsbezeichnung widerspiegeln, in der allen Berufen die "Fachkraft für Umwelttechnik" vorangestellt werden soll. Dem folgen soll dann das eigentliche Berufsfeld:

  • Fachkraft für Umwelttechnik - Rohrleitungsnetze und Industrie
  • Fachkraft für Umwelttechnik - Abwasser- und Regenwasserbewirtschaftung
  • Fachkraft für Umwelttechnik - Recycling- und Abfalltechnik
  • Fachkraft für Umwelttechnik - Wasserversorgung

Die Berufsbezeichnung soll zu einer Identifikation mit dem Berufsbild führen und attraktiv für junge Menschen sein. Das erste Jahr soll in allen vier Berufen gemeinsam ausgebildet werden. Die gestreckte Abschlussprüfung soll neu etabliert und eingeführt werden. Sie ist nach Auffassung der Sozialpartner für diese Berufe die besser geeignete Prüfungsform.

Ausbildung, Beruf, Umwelttechnik iStock.com/AndreyPopov Umwelttechnik

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