Berufsbildungsgesetz

BBiG: Neue Bezeichnungen im Bereich der Aufstiegsfortbildung

BBiG: Neue Bezeichnungen im Bereich der Aufstiegsfortbildung

Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes wurden für die beruflichen Aufstiegsfortbildungen, wie Fachwirt*innen und Meister*innen, neue Bezeichnungen eingeführt. Mit diesen neuen Fortbildungsbezeichnungen auf drei Ebenen (Geprüfte*r Berufsspezialist*in, Bachelor Professional, Master Professional) soll für die höherqualifizierende Berufsbildung die Gleichwertigkeit zu hochschulischen Abschlüssen klarer dargestellt werden. Im Sinne der Qualitätssicherung wurden auch Stundenumfänge für die Lehrgänge und inhaltliche Anforderungen für die Prüfungen im Gesetz festgehalten.

Teaser, Berufsbildungsgesetz, Fortbildungen iStock.com/Anna Pogrebkova teaser_bbig_fortbildungen

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung hat bereits im November des letzten Jahres den ersten acht Fortbildungsordnungen zugestimmt, die auf die neuen Bezeichnungen übergeleitet wurden.

Hierbei handelt es sich um nachfolgende Fortbildungsberufe:

  • Betriebswirt*in (BBiG) - Master Professional in Business Management (BBiG)
  • Bilanzbuchhalter*in - Bachelor Professional in Bilanzbuchhaltung
  • Fachwirt*in für Einkauf - Bachelor Professional in Procurement
  • Industriemeister*in (Fachrichtung Printmedien) - Bachelor Professional in Print
  • Kaufmännische*r Fachwirt*in (HwO) - Bachelor Professional für Kaufmännisches Management (HwO)
  • Medienfachwirt*in - Bachelor Professional in Media
  • Meister*in für Veranstaltungstechnik - Bachelor Professional für Veranstaltungstechnik
  • Restaurator*in im Handwerk - Master Professional für Restaurierung im Handwerk

In weiteren Tranchen werden nun nach und nach weitere Fortbildungsordnungen in den Blick genommen und auf ihre Tauglichkeit für die Überleitung anhand der Qualitätskriterien überprüft.

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