Allianz für Aus- und Weiterbildung

Neuausrichtung der Allianz für Aus- und Weiterbildung

Neuausrichtung der Allianz für Aus- und Weiterbildung

Am 26. August 2019 haben die Partner, darunter auch ver.di, mit einer feierlichen Unterzeichnung der neuen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung ihre Ziele und Maßnahmen für 2019 - 2021 neu ausgerichtet.

In der Allianz engagieren sich Bund, Länder, die Bundesagentur für Arbeit, Wirtschaft und Gewerkschaften dafür, mehr jungen Menschen als bisher den Start in eine qualifizierte Berufsausbildung zu ermöglichen.

Weiterbildung, Ausbildung, Allianz BMBF/Hans-Joachim Rickel Allianz für Aus- und Weiterbildung

Für ver.di wurden wichtige Punkte in dieser Vereinbarung verankert:

  • Die Assistierte Ausbildung wird entfristet, zu einem dauerhaften Instrument ausgebaut und die Zielgruppe erweitert; die Bundesagentur für Arbeit soll darüber hinaus mehr Mittel investieren.

  • Mehr Jugendliche sollen einen betrieblichen Ausbildungsplatz finden und mehr unbesetzte Plätze besetzt werden können. Die Wirtschaft will dafür die Zahl der angebotenen betrieblichen Ausbildungsplätze stabilisieren und diese möglichst offen für alle Schulabschlüsse anbieten.

  • In Regionen mit angespanntem Ausbildungsmarkt (weniger als 90 Ausbildungsplätze für 100 Bewerber) soll es vom Bund geförderte Pilotprojekte geben, um ein ausreichendes Ausbildungsplatzangebot bereitzustellen; gleiches gilt auch für Regionen im Strukturwandel.

  • Die Allianz plädiert mit Nachdruck für Azubi-Tickets in allen Ländern.

  • Die Allianz setzt sich weiterhin für eine integrationsfreundliche, bundeseinheitliche 3+2 Regelung bei Ausbildung Geflüchteter ein, so dass Geflüchtete diese beenden können und zwei weitere Jahre nach der Ausbildung arbeiten können.

  • Die grenzüberschreitende Mobilität von Auszubildenden (Erasmus+) soll gesteigert werden.

  • Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule sollen auch in berufliche Schulen fließen.