Allianz für Aus- und Weiterbildung

Allianz für Aus- und Weiterbildung: Maßnahmen vereinbart

Allianz für Aus- und Weiterbildung: Maßnahmen vereinbart

Berlin, 27. Mai 2020 - Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben am gestrigen Tage eine gemeinsame Erklärung mit Maßnahmen vereinbart, die ein starkes Signal für den Schutz der dualen Ausbildung in und nach der Corona-Krise darstellen.

Ausbildung, Beruf, Friseur iStock.com/monkeybusinessimages Friseur*innen

"Alle Beteiligten sind gefordert, damit Auszubildende trotz Pandemie ihre Ausbildung abschließen können. Mit neuen Konzepten und innovativen Lösungen können Betriebe alle erforderlichen Ausbildungsinhalte auch in diesen Zeiten vermitteln. Kurzarbeit für Auszubildende zuzulassen, wäre ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, das lehnt ver.di entschieden ab."

Sylvia Bühler, Mitglied des ver.di-Bundesvorstandes und zuständig für Bildungspolitik

Trotz der schwierigen Situation sollen Auszubildende weiterhin ihre Ausbildung fortsetzen und ihre Prüfung ablegen können. Es soll ebenfalls sichergestellt werden, dass auch in den kommenden Jahren genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.

Konkret sollen u. a. Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, eine finanzielle Unterstützung gewährt sowie Auftrags- und Verbundausbildung gefördert werden, damit Betriebe auch bei einbrechender Auftragslage weiterhin ausbilden können. Außerbetriebliche Ausbildung soll als zusätzliches "Auffangnetz" zur Verfügung stehen.

Außerdem wollen die Allianzpartner Jugendliche und Betriebe - auch mit mehr digitalen Formaten - im kommenden Ausbildungsjahr noch gezielter beraten und vermitteln.

Vereinbart ist darüber hinaus die mittel- und langfristen Auswirkungen der Pandemie weiterzuverfolgen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Stabilisierung des Ausbildungsmarktes zu ergreifen.