Enquete-Kommission "Berufliche Bildung"

Enquete-Kommission diskutiert erste Zwischenergebnisse

Enquete-Kommission diskutiert erste Zwischenergebnisse

Seit dem 27. September 2018 wird sich innerhalb der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" intensiv mit beruflicher Bildung (auch) im Hinblick auf das Thema "Digitalisierung" auseinandergesetzt. Zu den bisherigen Themen zählten u. a. der Einfluss von Digitalisierung auf die bestehenden Berufsbilder, die Veränderung der Arbeitswelt durch Digitalisierung, der internationale Vergleich anderer Berufsbildungssysteme sowie die Frage danach, "wie die junge Generation in Puncto Beruf tickt".

Neben den inhaltlichen Sitzungen wurden sieben Projektgruppen gebildet, die die Arbeit noch stärker strukturieren. Eingesetzt wurden dabei zunächst folgende Projektgruppen:

  • PG 1 "Herausforderungen der Digitalisierung in der beruflichen Bildung"
  • PG 2 "Anforderungen an die Ausbildung im Betrieb"
  • PG 3 "Anforderungen an berufsbildende Schulen"

In der Projektgruppe 2 hat ver.di die Positionen der Arbeitnehmer*innen eingebracht und konnte erste Akzente, u. a. beim Thema "Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufe", setzen. Diese Handlungsempfehlungen der Projektgruppe 2 wurden am 9. Dezember in nicht-öffentlicher Sitzung der Enquete-Kommission vorgestellt und diskutiert. Mit den ersten Ergebnissen der anderen zwei Projektgruppen hat sich die Enquete-Kommission in den Sitzungen zuvor beschäftigt. Deren Endberichte sollen im Frühjahr 2020 beraten werden.

Eingesetzt wurden am selben Tag auch die nächsten Projektgruppen

  • PG 4 "Weiterbildung, duales Studium und lebensbegleitendes Lernen",
  • PG 5 "Attraktivitätssteigerung der beruflichen Bildung - Gleichwertigkeit und Durchlässigkeit" sowie
  • PG 6 "Zu- und Übergänge - Passung, Berufsorientierung, Fachkräftesicherung, Integration besonderer Gruppen",

die Anfang 2020 ihre Arbeit aufnehmen werden.

Bereits am 7. November befasste sich das Plenum des Deutschen Bundestages in einer vereinbarten Debatte mit der "Zukunft der beruflichen Bildung in der digitalen Arbeitswelt".